Kampfpanzer T-34/85 der Roten Armee - Homepage Panzerpesche

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Kampfpanzer T-34/85 der Roten Armee




Geschichte

Im Kriegsjahr 1943, bauten Sowjetische Fabriken mehr als 5000 Stück des Kampfpanzer T-34/76, aber bald wurde der Führung der Roten Armee klar, dass an der Konstruktion umfangreiche Änderungen vorgenommen werden mussten, um dem T-34 ein bestehen gegen die neusten Panzer der Deutschen Wehrmacht zu ermöglichen. Das vorhandene Chassis wurde für den T-34/85 weiterverwendet und bekam einen neuen, gegossenen Drei-Mann-Turm und wie der Name schon sagt, auch eine stärkere Bewaffnung. Diese bestand aus einer 85mm Kanone mit einem langen Rohr. Ihre Leistungen, waren mit denen, der so geführchteten Deutschen "Acht Acht", im Kampfpanzer Tiger I vergleichbar. Das 85mm Geschütz, verschoss 9,75kg Granaten mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 792m/s. Für den T-34/85 bedeutete die stärkere Bewaffnung in Verbindung mit einer dickeren Panzerung ein höheres Gewicht, dass zur folge hatte, dass die Beweglichkeit und Einsatzreichweite eingeschränkt wurde. Das Gewicht des T-34/85 wuchs von 27500kg auf 32500kg, seine Einsatzreichweite schrumpfte von 300km auf noch 230km. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 55km/h, erreichte er ein ähnliches Tempo, wie der ebenfalls legendäre Panzer V, besser bekannt unter dem Namen Panther. Als er im Winter 43 in Produktion ging, war der T-34/85 ein Panzer, der seinerzeit sicherlich jedem Gegner Respekt einflösste und das Blut in den Adern gefrieren liess. Die Produktionszahl des T-34/85 belaufen sich auf ca. 27698 Stück in der Zeit von 1944 bis 1955.


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Das Modell

Der Bausatz des T-34/85 mit der Bausatznummer 6319 stammt aus dem Hause von Dragon. Das Modell zu bauen, machte so richtig Spass, da alles absolut Perfekt passte. Was ja von den neuen Bausätzen von Dragon nicht anders zu erwarten war. Alls erstes habe ich einen Test gemacht, ob der Oberteil der Wanne auch auf den Unterteil passt. Es kann manchmal vorkommen, dass ein paar kleinere anpassarbeiten anfallen. Was aber bei diesem Bausatz nicht zu traff. Anschliessend habe ich mich der Wanne und dem Fahrwek angenommen, alls nächstes kam der Oberteil der Wanne an die Reihe und zum Schluss noch der Turm. Nach erfolgreichem Zusammenbau (Out of the Box) und dem verarbeiten der Fotoätzteilen, habe ich das Modell von jeglichem Staub und Fett gereinigt und es sehr gut trocknen lassen. Nach dieser Phase, wurde das Modell sauber Grundiert und alls die Grundierung durch getrocknet war, habe ich es mit XF-58 von Tamiya gespritzt. Ich habe absichtlich ein hellers grün genommen, da ja das Washing die Grundfarbe noch ändert. Nach erneutem trocknenlassen, wurde das ganze mit Klarlack behandelt. Anschliessend wurden die Decals angebracht und wieder mit Klarlack versiegelt. Alls alles sehr gut getrocknet war, habe ich das Washing, ein fertiges Produkt von AK Interactive, angebracht und mit Wattenstäbchen das zuviel angebrachte Washing in einem ersten Schritt wieder abgewischt. Während der folgenden Trocknungsperiode, habe ich mich den Ketten angenommen. Die Ketten vom Bausatz, habe ich ersetzt duch Metallketten von Friul mit der Seriennummer ATL 09. Zum Teil mussten die Kettenglieder neu ausgebohrt werden. Nach erfolgreichem zusammen setzen der Ketten, wurden sie sauber von jeglichem Fett gereinigt und anschliessend in die Flüssigkeit Metal Burnishing von AK Interactive gelegt. Diese Methode hat zur folge, dass die Ketten von selber die richtige Farbe und Alterung erhalten. Die Ketten habe ich abschliessend noch mit Pulver von MIG Production bearbeitet und mit Pigmenfixierer fixiert. Mit einem Schleifpapier habe ich die Stellen bearbeitet die blank sein sollen von der Abnützung auf der Strasse. Nach erfolgreichem anbringen der Ketten am Modell, habe ich das Modell auch noch mit diversen Pulvern bearbeitet und Abnützungsspuren angebracht. Was heraus gekommen ist, sieht man ja in der Bildergalerie. Aber Vorsicht, beim anbringen und beim entfernen des zuviel aufgetragenen Washing, dass man nicht die mühsam angebrachen Fotoätzteile abbricht.


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Bildergalerie des Modells

Ich hoffe sehr, dass das Modell Euch gefällt. Für mich stimmt das Resultat und auch bin ich ein wenig stolz über das Ergebniss. Natürlich muss ich neidlos gestehen, dass man das Resultat noch verbessern kann. Beim nächsten Modell, werde ich versuchen noch näher an das Original zu kommen. Es ist mir bewusst, dass es noch sehr viele Techniken gibt, damit das Modell noch Originalgetreuer wird. Aber wir werden sehen, wie die weiteren Modelle raus kommen werden. Auf jedenfall, muss ich mich noch einwenig mit den Fotoätzteilen befassen. Es ist zu sagen, dass die Arbeit mit den Fotoätzteilen, ein richtiges "Knübu" war. Hat aber trotzdem Spass gemacht. Aber alles mit der Zeit. Was ich als nächstes bauen werde, ist absolut noch nicht ganz klar. Es könnte ein JSU-152 der Roten Armee sein.



Panzerpesche, Kirchberg