Sturmgeschütz III in der Ausführung G der Deutschen Wehrmacht - Homepage Panzerpesche

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Sturmgeschütz III Ausführung G der Deutschen Wehrmacht




Geschichte

Ursprünglich zur Unterstützung der Infantrie vorgesehen, erschien das Deutsche Sturmgeschütz, abgekürzt StuG III erstmalig 1940  auf dem Schlachtfeld. Es hatte das stabile Fahrgestell des Panzer III mit einem vollständig neu konstruierten Aufbau. Um die Sihlouette so niedrig wie möglich zu halten, wurde der Drehbare Turm entfernt und die kurzläufige 75mm L/24 Kanone direkt auf den Rumpf montiert. Der Hauptverwendungszweck sollte die Feuerunterstützung auf kurzer Distanz für die Wehrmacht sein. Eingesetzt wurde es als selbstfahrende Artillerie gegen strategische Punkte und Feindliche Stellungen. Als jedoch die Deutschen Streitkräften an der Ostfront auf die Russischen KV und T-34 Panzer stiessen, änderte sich die Situation Blitzartig. Um der Bedrohung durch diese Russischen Panzer entgegenzu treten, war die Führung der Wehrmacht gezwungen, ihr bestendes Waffenarsenal aufzurüsten und die StuG Kampfwert zu steigern. Der G-Typ des StuG III, so wie es ab Ende 42 gebaut wurde, besass eine wesentlich stärkere 75mm Langrohrkanone L/48. Die frühen G-Typen hatten eine viereckige Kanonenummantelung. Der Aufbau wurde neu konstruiert, ein MG-42 Maschinengewehr mit Schtutzschild, eine Sichtkuppel für den Kommandanten und Nebelwerfer wurden angebaut. Die dünnen Stahlplatten, besser gesagt die Schürzen, wurden ab Frühjahr 43 seitlich an das Fahrzeug angebracht. Für das StuG vom Typ 42 wurde eine 105mm Haubitze auf das Fahrgestell montiert. Es wurde Entwickelt, um die ursprüngliche Rolle  des StuG III zur Untersützung der Infantrie zu übernehmen. Einschliesslich verschiedener und geringfügiger Modifikationen , wurden ungefähr 7800 Stück vom StuG III Ausführung G gebaut.


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Das Modell

Das hier gezeigte Modell ist ein schon recht älterer Bausatz von Tamiya aus dem Jahre 1995. Er hatte die Bestellnummer 35197. Das Modell, habe ich im grossen und ganzen Out of the Box gebaut. Die Lüftungsgitter sind die einzigen Fotoätzteile und stammen ebenfalls von Tamiya mit der Bestellnummer 35199. Zuerst habe ich die Unterwanne mit dem Fahrwerk zusammengebaut. Anschliessend habe ich mich der Oberwanne gewidmet. Als auch das vollbracht war, habe ich das Modell gewaschen und Grundiert. Nach der trocknungszeit, wurde es mit der Farbe XF-60 besprüht. Nach guter durch trocknung der Farbe, habe ich die Tarnung mit der Airbrush gespritzt und zwar mit den Farben XF-61 und XF-64 . Während dieser erneuten Phase der Trochnens, habe ich die Gummibandagen an den Laufrädern gespritz mit der Farbe XF-85. Die Ketten, sind aus dem Bausatz und wurden mit XF-84 gespritzt. Anschliesend folgte ein Washing mit Track Wash AK 083 von AK Interactive. Anschliessend, wurden sie mit diversen Farbpigmenten von MIG behandelt. Zum Schluss wurde noch mit Silber die blankgescheuerten und abgeriebenen Stellen dargestellt. Dann wurden sie zur Seite gelegt bis zur endgültigen Montage.
Nun nahm ich wieder das Fahrzeug zur Hand. Jetzt wurde das Modell mit Klarlack behandelt. Die Decals wurden dann nach einer bestimmten Zeit aufgeklebt und erneut versiegelt. Nun, wurde das Fahrzeug einem Washing unterzogen mit Dark Brown AK 045 ebenfalls von AK Interactive. Das ganze habe ich noch mit White Spirit besser verstrichen und dann gut trocknen lassen. Das Modell wurde noch mit diversen Farbpigmenten von MIG und mit diversen Streaking Grime auch wieder von AK Interactive behandelt. Die Holzkisten stammen von Plusmodel mit der Nummer 261. Natürlich sind die Holzkisten aus echtem Holz, müssen ausgeschnitten und mit Weissleim zusammengeklebt werde. Bemalt habe ich sie mit Old Wood und Light Wood beides von MIG Jimenez. Mit Wash for Wood AK 263 von AK Interactive wurden sie noch zum Schluss behandelt und auf das Modell geklebt.
Zuletzt wurden noch die Ketten aufgezogen und mit dem nötigen durchang Effekt versehen, die Schürzen montiert und die Figur eingeklebt. Aber noch besser ins Detail zu gehen, würde den Rahmen sprengen. Bei Interesse, bitte über das Kontaktformular kontaktieren.


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Bildergalerie des Modells

Ich hoffe sehr, dass das Modell Euch gefällt. Für mich stimmt das Resultat und auch bin ich ein wenig stolz über das Ergebniss. Wie man sehr gut sieht, habe ich mich rangewagt, mit diversen Farben zu arbeiten um noch ein Originalgetreueres Modell hin zu kriegen. Natürlich muss ich neidlos gestehen, dass man das Resultat noch verbessern kann. Beim nächsten Modell, werde ich versuchen noch näher an das Original zu kommen. Es ist mir bewusst, dass es noch sehr viele Techniken gibt, damit das Modell noch Originalgetreuer wird. Aber wir werden sehen, wie die weiteren Modelle raus kommen werden. Aber alles mit der Zeit. Was ich als nächstes bauen werde ist absolut noch unklar.



Panzerpesche, Kirchberg