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Schützenpanzer 2000 der Schweizer Armee




Geschichte

Mit dem Rüstungsprogramm 2000 hat das Parlament der Beschaffung von 186 Stück des neuen Schützenpanzer ( SPz 2000 ) für die Panzergrenadiere als Ersatz für die in die Jahre gekommenen M-113 zugestimmt. Beim SPz 2000 handelt es sich um einen CV-9030 der Schwedischen Firma Hägglund. Der Systempreis pro Fahrzeug beträgt ca. 5 Millionen Schweizerfranken. in diesem Betrag sind enthalten: Das Fahrzeug, die Ersatzteile, die Ausbildungsinfrastruktur etc. Die Einführung des SPz 2000 bei der Truppe, erfolgte in zwei Wiederholungskursen (WK), die als Umschulungskurse geleistet wurden. Ende des Jahres 2006, wurde der Schützenpanzer 2000 in allen Pz Gren Kp und Stabskp (Sicherungszug und Führungsstaffel) fertig eingeführt.
Die genaue Herstellerbezeichnung des Schützenpanzer 2000 lautet CV-9030 CH oder auch CV-9030 Mk II. Die Schweizerversion unterscheidet sich aber in vielen Details zum Serienfahrzeug so zum Beispiel: Stärkerer Motor, andere Maschinenkanone, anderes Maschinengewehr, andere Nebelmittelwurfanlage, Wärmebildgerät der 2. Generation, Rückfahrkamera, Fahrzeuginformationssystem mit CAN-Bus, Diagnosesystem, Modernisierte Feuerleitanlage, Schweizer Funkausrüstung, neues Wannenheck, Hecktüre wurde durch eine automatische Heckrampe ersetzt, im Heckbereich wurde das Fahrzeug um 200 mm verlängert, ebenfalls wurde die Wanne im Heckbereich um 100 mm erhöht.


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Das Modell

Der Grundbausatz des Schützenpanzer 9030 ist von Hobby Boss mit der Bestellnummer 83822. Der Umbausatz mit komplett neuem Turm ist von Hanspeter Studer, Adjutant der Schweizer Armee. Zum Modell, muss ich leider sagen, dass ich es nicht von Grundauf selber gebaut habe. Das Modell kann man nur gebaut bezogen werden. Nichts desto trotz, habe ich es wieder feinsäuberlich und soweit als möglich zerlegt. Damit ich noch bessere Detailierungen anbringen konnte. Zuerst wurden Löcher zur befestigung der Antennen gebohrt, anschliessend wurde die Kanone und das MG aufgebohrt. Nach getanem aufbohren, wurde das mit weiteren Teilen verfeinert. Anschliessend wurde es mit lauwarmem Wasser gereinigt. Nach erfolgreicher trocknung, wurde das Modell grundiert. Nach erneuter trocknungszeit, wurde es mit dem Natogrün XF-67 von Tamiya gespritzt. Während der erneuten Phase des trocknens, setzte ich die Metallketten von Friul mit der Bezeichnung ATL-79 zusammen. Nach dem zusammen setzen der Ketten, spritzte ich das Tarnschema mit den Farben Natobraun XF-68 und Natoschwarz XF-69 von Tamiya. In der Zeit, des Trocknens der Tarnfarben, behandelte ich die Metallketten mit Metal Burnishing von AK Interactive. Dieses Mittel hat zur folge, dass die Ketten sich von selber verfärben. Nach gründlicher trocknung der Wanne und des Turmes, wurden diverse stellen mit Klarlack überzogen, anschliessend kamen die Decals und die Abreibezahlen von Lettraset zum Einsatz. In dieser wartezeit, nahm ich mich wieder den Ketten an, sie bekammen ein leichtes Washing mit Track Wash AK 083 von AK Interactive. Auch das das ganze Fahrzeug bekam ein Washing mit Dark Braun AK 045 von AK Interactive. Nach nochmaliger trocknungszeit des Modelles, wurde die Detailbemalung gemacht. Alls alles gut durchgetrocknet war, habe ich das Modell mit Farbpigmenten Europe Dust P028 und Gulf War Sand P037 von MIG Production eingedeckt. Diesmal wurde der Pigmentfixierer von MIG Production mit der Airbrush aufgetragen. Zum Abschluss wurden noch diverse Abnützungsspuren und Farbschäden hinzugefügt. In der folgenden Bildergalerie können Sie das fertige Modell sehen und sich selber ein Bild machen.


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Bildergalerie des Modells

Ich hoffe sehr, dass das Modell Euch gefällt auch wenn es nicht komplett von mir gebaut wurde. Für mich stimmt das Resultat und auch bin ich ein wenig stolz über das Ergebniss. Ein sehr grosses Lob an Hanspeter Studer für den Perfekten und Ausgezeichneten Umbausatz. Natürlich werde ich mich mit Herr Studer nochmals in Verbindung setzen und schauen ob ich noch einen Umbausatz bekommen werde. Normalerweise, werden die Umbausätze leider nicht einzel verkauft. Aber mal schauen, was rauskommt. Trotz allem sage ich da nur, weiter so.......... und noch viele Umbauten für den bau eines Schweizer Panzer. Natürlich muss ich neidlos gestehen, dass man das Resultat noch verbessern kann. Beim nächsten Modell, werde ich versuchen noch näher an das Original zu kommen. Es ist mir bewusst, dass es noch sehr viele Techniken gibt, damit das Modell noch Originalgetreuer wird. Aber wir werden sehen, wie die weiteren Modelle raus kommen werden. Aber alles mit der Zeit. Was ich als nächstes bauen werde ist absolut noch unklar.



Panzerpesche, Kirchberg