Panzerhaubitze M-109A6 Paladin der US Army - Homepage Panzerpesche

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Panzerhaubitze M-109A6 Paladin der US Army




Geschichte

Die Entwicklung der M-109 begann 1952 und es dauerte bis Juli 1963 bis das System für die Nutzung akzepiert wurde. Seine einfache Schachtelähnliche Konstruktion mit einem Frontmotor in einem Aluminiumchassis, schloss einen Kampfraum mit dem gesamten Waffensystem im hinteren Bereich ein. Die Hauptbewaffnung stellt eine 155mm Haubitze Kaliber 23 dar, mit einem Rauchgasabsauger am Ende des Rohres und einem zweiseitigen Mündungsfeuerdämpfer. Es stellte sich heraus, dass das system eine gute Basis für Veränderungen bot und daher wurden viele verschiedene Versionen der M-109 produziert, mit jeweils etlichen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell. Die M-109A1 hatte eine längere 155mm Haubitze M185 und wure 1970 in Dienst gestellt. Danach folgte im Jahre 1978 die M-109A2 mit weiteren Verbesserungen inklusive eines neuen Rohrrücklaufsystems. Die M-109A3 waren ursprüngliche M-109A1 welche auf den Stand der M-109A2 aufgerüstet wurden. Die M-109A4 waren ursprüngliche A2 und A3 Versionen, welche mit verbessertem ABC Schutz versehen wurden. Bei der Version M-109A5 wurde die Panzerung verbessert und es wurde die Haubitze M284 Kaliber 39 eingebaut. Die letzte Variante der M-109 Serie, welche von der US Army bis heute genutzt wird ist die M-109A6, welche auch unter dem Namen Paladin bekannt wurde. Obwohl es Pläne gab, die alten M-109 durch neue Haubitzen zu ersetzen, wurde dieser Plan 1984 im November aufgegeben und so entstand die M-109A6 Paladin. Die M-109A6 Paladin wurde das erste mal 2003 im Irakkrieg eingesetzt, als die 3.Infanteriedivision der US Army mit ihren 54 Stück M-109A6 Paladin von Kuwait nach Bagdad vorstiessen. Der ganze Vorstoss dauerte 21 Tage, es wurden 720km zurückgelegt. Dabei verschossen die M-109A6 Paladin 13923 Schuss der normalen 155mm Munition und 108 Schuss der 155mm M898 SADARM Munition. Sie zerstörten 48 Panzer sowie unzählige Gebäude und Verteidigungsstellungen.


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Das Modell

Der Bausatz der Panzerhaubitze M-109 A6 Paladin mit der Bausatznummer 37012 stammt aus dem Hause von Italeri/Tamiya. Das Modell zu bauen, machte so richtig Spass, da alles absolut Perfekt passte. Was ja von den Bausätzen, wo Tamiya die Finger im Spiel hat, nichts anders zu erwarten war. Alls erstes habe ich einen Test gemacht, ob der Oberteil der Wanne auch auf den Unterteil passt. Es kann manchmal vorkommen, dass ein paar kleinere anpassarbeiten anfallen. Was aber bei diesem Bausatz nicht zu traff. Anschliessend habe ich mich der Wanne und dem Fahrwek angenommen, alls nächstes kam der Oberteil der Wanne an die Reihe und zum Schluss noch der Geschützturm. Nach erfolgreichem Zusammenbau (Out of the Box) und dem verarbeiten der Fotoätzteilen (Eduard 35319), habe ich das Modell von jeglichem Staub und Fett gereinigt und es sehr gut trocknen lassen. Nach dieser Phase, wurde das Modell sauber Grundiert und alls die Grundierung durch getrocknet war, habe ich es mit XF-59, aufgehellt mit XF-2 von Tamiya gespritzt. Ich habe absichtlich ein hellers grün genommen, da ja das Washing die Grundfarbe noch ändert. Nach erneutem trocknenlassen, wurde das ganze mit Klarlack behandelt. Anschliessend wurden die Decals angebracht und wieder mit Klarlack versiegelt. Alls alles sehr gut getrocknet war, habe ich das Washing, ein fertiges Produkt von AK Interactive, angebracht und mit Wattenstäbchen das zuviel angebrachte Washing in einem ersten Schritt wieder abgewischt. Während der folgenden Trocknungsperiode, habe ich mich den Ketten angenommen. Die Ketten vom Bausatz, habe ich ersetzt duch Metallketten von Friul mit der Seriennummer ATL-140. Zum Teil mussten die Kettenglieder neu ausgebohrt werden. Nach erfolgreichem zusammen setzen der Ketten, wurden sie sauber von jeglichem Fett gereinigt und anschliessend in die Flüssigkeit Metal Burnishing von AK Interactive gelegt. Diese Methode hat zur folge, dass die Ketten von selber die richtige Farbe und Alterung erhalten. Die Ketten habe ich abschliessend noch mit Pulver von MIG Production bearbeitet und mit Pigmenfixierer fixiert. Mit einem Schleifpapier habe ich die Stellen bearbeitet die blank sein sollen von der Abnützung auf der Strasse. Nach erfolgreichem anbringen der Ketten am Modell, habe ich das Modell auch noch mit diversen Pulvern bearbeitet und Abnützungsspuren angebracht. Was heraus gekommen ist, sieht man ja in der Bildergalerie. Aber Vorsicht, beim anbringen und beim entfernen des zuviel aufgetragenen Washing, dass man nicht die sehr viele und zum teil mühsam angebrachen Fotoätzteile abbricht.


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Bildergalerie des Modells

Ich hoffe sehr, dass das Modell Euch gefällt. Für mich stimmt das Resultat und auch bin ich ein wenig stolz über das Ergebniss. Natürlich muss ich neidlos gestehen, dass man das Resultat noch verbessern kann. Beim nächsten Modell, werde ich versuchen noch näher an das Original zu kommen. Es ist mir bewusst, dass es noch sehr viele Techniken gibt, damit das Modell noch Originalgetreuer wird. Aber wir werden sehen, wie die weiteren Modelle raus kommen werden. Auf jedenfall, muss ich mich noch einwenig mit den Fotoätzteilen befassen. Es ist zu sagen, dass die Arbeit mit den Fotoätzteilen, ein richtiges "Knübu" war, mit dem Biegen und dem einschlaufen. Hat aber trotzdem Spass gemacht. Aber alles mit der Zeit. Was ich als nächstes bauen werde, ist absolut noch nicht ganz klar. Mal schauen, was mich gerade am meisten anspricht, wenn ich vor meinem riesigen Berg von Modellbausätze im Keller stehe.



Panzerpesche, Kirchberg