Panzerhaubitze M-109 Vietnam der US Army - Homepage Panzerpesche

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Panzerhaubitze M-109 Vietnam der US Army




Geschichte

Die M-109 Selbstfahrhaubitze mit einem Kaliber von 155mm, war das Resultat eines längeren Entwicklungsprozesses. 1952 begann die Planung und endete als das Modell letztlich 1963 in die US Streitkräften eingeführt und akzeptiert wurde. Sie war ein langlebiges Waffensystem von dem insgesamt 2111 Exemplare gebaut wurden. das heisst, 1961 Stück für die Army und 150 Stück für die US Marines. im Jahre 1969 endete die Produktion. Um die M-109 leichter und Lufttransportierbar zu machen, bekam sie ein Aluminiumchassis. Bei einer Dicke von 31,75mm hatte die Wanne genügend Stabilität, den Rückstoss beim Abfeuern der Hochleistungskanone auszuhalten. Das Vorderteil der einfachen und schachtelartigen Wanne, enthielt den Fahrerstand auf der linken und der Motorenraum auf der rechten Seite. Im hinteren Bereich, befand sich ein voll abgeschlossener Kampfraum mit einem 360° drehbarem Geschützturm. Über dem Fahrerplatz war eine auffällige Lucke mit angebauten Periskopen. Eines davon konnte durch ein Infrarotnachtsichtgerät ersetzt werden. Die Hauptbewaffnung war eine 155mm Haubitze M126 mit Rauchabsauger und einer doppelten Mündungsbremse. Bei der Benutzung der Standartmunition M795 war die maximale Schussdistanz 14,6km und bei der M549 HERA (Explosivgeschoss mit Raketentreibsatz) sogar 19,3km.


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Das Modell

Der Bausatz der M-109 Vietnam War mit der Bausatznummer 37013 stammt aus dem Hause von Italeri/Tamiya. Das Modell zu bauen, machte so richtig Spass, da alles absolut Perfekt passte. Was ja, wenn Tamiya die Finger im Spiel hat, nichts anders zu erwarten war. Alls erstes habe ich einen Test gemacht, ob der Oberteil der Wanne auch auf den Unterteil passt. Es kann manchmal vorkommen, dass ein paar kleinere anpassarbeiten anfallen. Was aber bei diesem Bausatz nicht zu traff. Anschliessend habe ich mich der Wanne und dem Fahrwek angenommen, alls nächstes kam der Oberteil der Wanne an die Reihe und zum Schluss noch der Turm. Nach erfolgreichem Zusammenbau (Out of the Box), habe ich das Modell von jeglichem Staub und Fett gereinigt und es sehr gut trocknen lassen. Nach dieser Phase, wurde das Modell sauber Grundiert und alls die Grundierung durch getrocknet war, habe ich es mit XF-62 von Tamiya gespritzt.  Nach erneutem trocknenlassen, wurde das ganze mit Klarlack behandelt. Anschliessend wurden die Decals angebracht und wieder mit Klarlack versiegelt. Alls alles sehr gut getrocknet war, habe ich das Washing, ein fertiges Produkt von AK Interactive, angebracht und mit Wattenstäbchen das zuviel angebrachte Washing in einem ersten Schritt wieder abgewischt. Während der folgenden Trocknungsperiode, habe ich mich den Ketten angenommen. Die Einzelgliederketten die dem Bausatz beiliegen, sind recht gut gelungen. Darum habe ich mich entschieden diese zu gebrauchen. Zuerst habe ich sie mit Silberfarbe gespritz, anschliessend mit Mattschwarz und Stahlblau. Die Ketten habe ich abschliessend noch mit Pulver von MIG Production bearbeitet und mit Pigmenfixierer fixiert. Mit einem Schleifpapier habe ich die Stellen bearbeitet (mit Vorsicht) die blank sein sollen von der Abnützung auf der Strasse. Nach erfolgreichem anbringen der Ketten am Modell, habe ich das Modell auch noch mit diversen Pulvern bearbeitet und Abnützungsspuren angebracht. Zu guter letzt habe ich noch die Holzkisten von Plusmodel zusammengeklebt, bemalt, gealtert und auf dem Geschützturm fixiert. Was heraus gekommen ist, sieht man ja in der Bildergalerie.


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Bildergalerie des Modells

Ich hoffe sehr, dass das Modell Euch gefällt. Für mich stimmt das Resultat und auch bin ich ein wenig stolz über das Ergebniss. Wie man sehr gut sieht, habe ich mich so richtig ausgetobt bei der Verschmutzung der M-109 Vietnam War. Natürlich muss ich neidlos gestehen, dass man das Resultat noch verbessern kann. Beim nächsten Modell, werde ich versuchen noch näher an das Original zu kommen. Es ist mir bewusst, dass es noch sehr viele Techniken gibt, damit das Modell noch Originalgetreuer wird. Aber wir werden sehen, wie die weiteren Modelle raus kommen werden. Aber alles mit der Zeit. Was ich als nächstes bauen werde ist absolut noch unklar.



Panzerpesche, Kirchberg