AMX-13 (Leichter Panzer 51) der Schweizer Armee - Homepage Panzerpesche

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Leichter Panzer 51 der Schweizer Armee




Geschichte

Bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges gab die Französische Armee die Entwicklung eines leichten Kampf- und Jagdpanzers in Auftrag. Durch das Atelier de Construction d'Issy-les-Moulineaux in Satory der Direction des Etudes et Fabrication d'Armement. Der erste Prototyp des AMX - 13 bezeichneten Fahrzeuges entstand 1948. Nach zahlreichen Erprobungen und Truppenversuchen, begann bereits 1952 die Serienproduktion des AMX - 13 durch die Firma Atelier de Construction Roanne. Pro Monat wurden 45 Stück AMX - 13 hergestellt. Aus dem AMX - 13 entstand Anfangs der 60iger Jahre eine komplette Panzerfamilie. Das Schweizer Parlament bewilligte im Oktober 51, zum Kauf von 200 Stück AMX - 13 einen Kredit von 120 Millionen Franken. In der Schweiz traffen sie ab 53 ein. Von nun an hatten sie die bezeichnung Leichter Panzer 51. Die eingetroffenen Modelle waren aus der Nullserie. das heisst, dass die Schweizer Armee die Fahrzeuge vor der Französischen Armee einsetzten. Bei der Schweizerischen Panzertruppe, kamen total 200 Stück mit den folgenden M + Nummern: 78200 - 78399 zum Einsatz. Die Leichten Panzer 51 (AMX - 13) waren von 1954 - 1980 im Truppeneinsatz bevor sie ausgemustert wurden.


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Das Modell

Dieses Jahr, brachte Tamiya den AMX-13 mit der Bestellnummer 35349, in einer Französischen Version auf den Markt. Aber die Firma Arwico, handelte sehr schnell und liess noch vor der Markteinführung in der Schweiz, Decals herstellen zum Bau einer Schweizer Version. Dazu legen sie dem Bausatz eine farbige anleitung dazu, wo die wichtigsten änderungen für eine Schweizer Version angegeben sind. Ich habe mir erlaubt, noch ein wenig weiter zu gehen.
Der Bausatz von Tamiya, hat natürlich wieder eine perfekte Passgenauigkeit, was ja auch nicht anders zu erwarten war. Dazu habe ich noch einen Umbausatz am Lager gehabt von der Firma MW Modelle ( gibt es leider nicht mehr ) und die Ketten stammen von Friul. Als erste habe ich mich dem Turm gewiedmet, alle Löcher die nicht gebraucht wurden, wurden verspachtelt, halteungen welche nicht nicht richtig waren, habe ich weg geschniten und verschliffen. Dann habe ich neue Löcher für die Bügel nach Schweizer Variante gebohrt. Die Bügel habe ich mit 0,8mm Messingstäbe selbst hergestellt und eingeklebt. Die drei Halteösen ( zwei am Turm und eine auf der Kanonenblende habe ich von MW modelle übernommen und richtig montiert. Als nächstes habe ich die Ersatzkettenglieder an der Turmfront angepasst und angeklebt. Sie stammen von Friul. Da die Vinylkette aus dem Bausatz gar nicht zu der Schweizer Version passen. Das Plastikrohr habe ich durch ein Alurohr ersetzt.
Anschliessend kam die Wanne und der Oberteil der Wanne an die Reihe. Das Fahrwek kann man aus der Schachtel bauen. Vorne am Wannenbug, habe ich die Halterungen für das Blech, das die Französische Version hat, abgeschnitten und verschliffen. Die Seitlichen Gepäckboxen, habe ich erweitert mid denen von MW Modell und auch die Rückleuchten stammen von MW Modelle. Es kamen noch ein paar Fotoätzteile von MW zum Einsatz. Was noch hinzu kam, waren die zwei Halterungen am Heck, für weitere Reservekettenglieder. Auch diese Halterungen muss man selbst erstellen. Habe auch wieder Messingdraht ( 0,8mm ) gebraucht und zusammen gelötet.
Das Modell habe ich anschliessend gereinigt und grundiert. Nach der Trocknungsphase, habe ich es mit aufgehellter Originalfarbe IR 12 der Armee lackiert. Während der Zeit des Trocknens, habe ich die Friulketten ATL-126 zusammengesetzt und Brüniert mit Metal Burnishing von AK Interactive. Mit Farbpigmenten behandelt. Auch der Effekt von einer Abgenützten Kette habe ich erstellt. Mit einem Schleifschwamm über die erhabenen Stellen fahren, bis das Silberne zum vorschein kommt. Das Werkzeug wurde komplett mit mit Farben von MIG Jimenez bemalt, ebenso die Leuchten vorne und hinten. Die Lampengläser vorne, habe ich selber mit dünnem Klarsichtmaterial erstellt.
Das Modell wurde an den Stellen wo die Decals angebracht werden mit Klarlack behandelt, nach Trocknung des lackes, habe ich die Decals geklebt und mit Mattlack versiegelt. Für die Decals der Truppenzugehörigkeit, habe ich mir aus Resten von Fotoätzteilen selber Bleche hergestellt und mit Alufarbe gespritzt.
Aber seht selber auf den Bildern, wie das Modell rausgekommen ist.


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Bildergalerie des Modells

Zu diesem Bausatz, muss ich neidlos sagen, dass es ein absolutes Top Modell ist. Auch hier ist der Firma Tamiya ein Bausatz gelungen mit Perfekter Passgenauigkeit. Ebenfalls die Decals von Arwico sind Top. Es macht richtig Freude und Spass, dieses Modell zu bauen. Das beiliegende Beiblatt, mit den Angaben zum bau einer Schweizer Version ist auch gut gelungen. Wenn man noch eine Detalierter bauen will, muss man sich an Originalbilder orientieren. Es ist klar, dass ich noch ein zweiter Leichter Panzer 51 bauen werde und noch mehr ins Detail gehen werde. Aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Aber wie gesagt, ein absolutes muss für jeden Liebhaber von Schweizer Panzerfahrzeugen.



Panzerpesche, Kirchberg